Der Genuss von Ruhe

Eigentlich ist das Frühjahr, genauer gesagt der Zeitraum um Ostern, eine kritische Phase bei mir. Ich weiß bis heute nicht warum, aber in dieser Zeit geht es mir statistisch gesehen oft psychisch schlecht.
Dieses Jahr ist dem – gottseidank – nicht so. Mir geht es gut. Wirklich.
Und das heißt: keine (!) Stimmen seid Tagen. Gute Stimmung. Antrieb. Freude. Innere Ruhe.
Es fühlt sich alles einfach gut an.
Am Dienstag hatte ich Besuch von Mufasa und Löwenherz, gestern war ich mit meiner Betreuerin in der Dresdner Heide spazieren, heute habe ich den Tag wirklich entspannt verbracht.
Die Telefonate zu meiner PIA-Therapeutin könnten auch besser nicht sein. Sie freut sich natürlich ebenso für mich und diese Phase. Ich hoffe ich kann nach der Krise im Winter nun wieder etwas Kraft tanken. Und ich schöpfe wirklich viel Energie daraus.
Ich weiß, es werden auch wieder andere Zeiten geben. Aber so lange genieße ich den Sonnenschein, das Singen der Vögel, die frische Frühjahrsluft.
Trotz Corona und der Einschränkungen habe ich weniger Stress, ja. Ich bin ein Mensch, der durch die Krise eher gewonnen als verloren hat. Dabei möchte ich das Ganze nicht Verharmlosen, es ist nur meine persönliche Situation.
Kämpfen werde ich weiterhin müssen. Aber solange dem noch nicht so ist, entspanne ich mich einfach und stabilisiere mich.

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