„Als auf Oscars Bauch ein Raumschiff landete“ von Lauren Slater

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Psychische Gesundheit heißt nicht, die Schmerzen verschwinden zu lassen.

Seite 181
Ich habe das Buch ganz zufällig in der Krankenhaus-Bibliothek gefunden. Beim rumstöbern im Psychologie-Abteil stand es umringt von „Ich haße dich – verlass mich nicht“ und anderen Büchern über psychische Erkrankungen. Der Titel klang interessant, sodass ich das Buch letztendlich mitnahm.
Die Psychologin Lauren Slater beschreibt in sechs Kapiteln ihre Erfahrungen mit Schizophrenenen, Borderlinern und Depressiven. Mit poetischer Sprache zeigt sie auf, wie sie die Arbeit mit ihren Patienten gestaltet, geht dabei auf unerwartete Situationen ein und letztendlich klärt sie auf, was dem Patienten letztendlich gefehlt hat. Dabei kommt immer wieder zum Vorschein, dass sie selbst psychisch krank war (Anorexie und Borderline) und es dennoch geschafft hat, ihren Doktortitel zu erreichen.
Ein Buch, das Hoffnung schenkt. Das aufzeigt, dass man trotz Erkrankung stabil und gesund werden kann. Das man einfach immer weiter machen soll..

3 Antworten auf „„Als auf Oscars Bauch ein Raumschiff landete“ von Lauren Slater“

  1. Liebe Anna,es ist gut,dass du aus solchen Büchern Kraft schöpfen kannst,von Menschen erfährst,die es geschafft haben ihre Krankheit zu überwinden. Sicherlich ist dies mit enormen Kraftaufwand verbunden, mit Therapeuten und Menschen an deiner Seite die dir beistehen und an dich glauben.
    Ich bin einer davon.
    Vielleicht hilft dir auch Medikation weiter. Zumindest als Unterstützung.
    Jedenfalls bin ich felsenfest überzeugt, dass du deinen Weg gehst. Natürlich gibt es immer mal Rückschritte.Lass dich nicht entmutigen. Deine Familie fängt dich immer auf.

    1. Liebe Anna, ich stimme ganz und gar dem „Löwenherz“ zu. Ich glaube auch fest daran, dass du es schaffst diese Zeit durchzustehen und eines Tages sogar ohne Einschränkungen zu leben! Es ist auch kein „Makel“, wenn erforderlich, mit Medikamenten leben zu müssen… so viele Menschen müssen das. Das Buch gibt dir sicherlich einen Einblick, wie andere Menschen so eine Situation meistern. Ich glaube, das Buch hat dich gefunden! Liebe Grüße

  2. Hallo Anna!
    Ich schließe mich Marion und „Löwenherz“ an. Ich möchte Dir Mut machen. Ich glaube, Du gehst Deinen eigenen Weg. Doch Du kannst Dir auch vorstellen (nicht träumen), dass Du einen ähnlichen Weg gehen kannst, wie es in diesem Buch beschrieben ist. Es gibt vielleicht ähnliche Bücher, die von Betroffenen geschrieben sind. Vielleicht hilft auch diese Website Leserinnen und Leser, die Hilfe suchen oder brauchen. Vielleicht hilft Dein Tagebuch irgendjemand, die oder der Mut braucht.
    Glaube bitte an Dich!
    Viele Grüße
    Jens Freyer

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