Aufreger

Derzeit läuft es irgendwie schleppend.
Ich bin ziemlich sauer auf Locke, weil sie seit fast 3 Wochen das Schreiben für den Rehaantrag nicht macht. Das ist wirklich kein Staatsakt und ich wäre froh gewesen dieses Jahr noch den Antrag verschicken zu können. Zumindest hat sie mich gefragt was im Brief stehen soll – vor allem auf den Hinblick der Diagnose – und somit konnte ich verhindern, dass da die BPS auftaucht. Sie meinte dann etwas angesäuert, das sie ohne die emotionale Instabilität nicht erklären könnte, warum ich nicht das Studium/Ausbildung/Bufdi geschafft habe. Da frag ich mich: muss man dafür unbedingt BPS haben? Ein Angstkranker, Neurotiker, Depressiver und Psychotiker, Menschen mit Persönlichkeitsstörungen usw. haben doch sicher auch ab und an überwältigende Gefühle, mit denen sie nicht fertig werden, an denen sie scheitern – und gesunde Menschen auch! Ich kenne sogar einige „Gesunde“, die dennoch mehrere Ausbildungen angefangen haben und abbrachen, die zweifelten und arbeitslos waren. Also das finde ich wirklich übertrieben und sie versucht mich da in ein Raster zu pressen, das IHR allein die schlüssigste Erklärung gibt, aber für mich vollkommen unsinnig ist.


Zu Hause sein nervt. Arbeitslosigkeit ist scheiße.
Ich baue Tag für Tag ab und mir fällt es jeden Tag schwerer, irgendetwas zu unternehmen. Termine helfen, aber die hat man ja auch nicht jeden Tag.
Somit kann ich nur abwarten. Irgendwie die Zeit tot schlagen. (Das das nervt hab ich schon erwähnt, oder?)

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