I – Woche 14 – Psychiatrie

Es beginnt meine letzte Woche im Krankenhaus Friedrichstadt.
Am Donnerstag ist es soweit – ich komme auf die Tagesklinik. Das bedeutet, dass ich morgens die Klinik aufsuche und dort bis Nachmittag bleibe und Therapien habe. Danach kann ich nach hause gehen und auch zu Hause schlafen. Ich bin sehr aufregt, denn die Belastung ist eine ganz andere und Ruhepausen sind kürzer, einen Rückzugsort habe ich nicht. Dafür kann ich eben einen normal strukturierten Tagesablauf ausprobieren und mich so auf die Ausbildung vorbereiten. Meine größte Sorge ist, dass ich zu erschöpft bin und meine Freizeit (die mir sehr fehlt) nicht gestalten kann. Denn ich habe große Pläne. Einerseits möchte ich im buddhistischen Zentrum zu geleitetem Meditationen gehen,  andererseits wieder aktiv Sport machen. Dafür habe ich mir ein Fitnessstudio mit vielen Kursen angeschaut. Vor allem Yoga und Pilates möchte ich wieder machen, denn das bietet Entspannung und sportliche Betätigung. Mal sehen wie das läuft! Ich werde davon berichten.

2 Antworten auf „I – Woche 14 – Psychiatrie“

  1. Hallo liebe Anna,
    bei unserem Besuch am Wochenende in Zwickau haben Deine Mutter und deine Tante Marion mich ermuntert, Deinen Blog zu besuchen.
    Da bin ich nun und habe gelesen, was Dich bewegt und welche „Herausforderungen“ Du hast.
    Da bist du wirklich nicht zu beneiden. Allerdings habe ich auch viel Mut, Klugheit und Motivation in deinen Beiträgen entdeckt. Respekt!
    Mir steht es nicht an, Dir „kluge“ Ratschläge zu erteilen. Dennoch eine Bemerkung zu dem letzten Satz in „Schattenfrau“: Irgendwann muss ich sie bekämpfen…….
    Für mich habe ich in den unterschiedlichsten Lebenslagen die Erfahrung gemacht, dass diese „Irgendwann“ möglichst sehr bald sein sollte. Erst wenn ich den Kampf jeweils aufgenommen hatte, ging es mir immer besser.
    Liebe Anna, für Deinen nächsten Abschnitt in der Tagesklinik wünsche ich Dir viele positive Fortschritte und ein Kämpferherz.
    Alles Liebe und bis bald wieder hier bei weltkehrt.de
    Rainer

    1. Danke schön, Rainer, ich freue mich ebenso von dir zu hören. Danke auch für das Kompliment. Es tut gut zu spüren, dass meine Worte einige Menschen erreichen.
      Die Schattenfrau wird schon seit Wochen „in Angriff“ genommen. Es ist eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie die den Kampf ausmachen. Der Teil mit der Psychotherapie ist der schwierigste, da er verlangt das ich mich aktiv diesem Gegner stelle. Du hast recht, ein „irgendwann“ abzuwarten bringt nicht viel. Lieber sollte man direkt in den Frontalangriff.
      Vielleicht liest man sich wieder – ich hoffe es – und hoffentlich hat sich bis dahin wieder etwas getan. Bis dahin alles Gute.

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