Ich möchte (leider absolut verspätet) über mein Yoga-Wochenende in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle im schönen Schlaubetal berichten.

Freitag, der 6. März
Auf ging es mit Wanderschuhen und Yogamatte mit dem Zug von Dresden nach Leipzig, dann nach Eisenhüttenstadt und anschließend weiter mit dem Zug direkt vor die Jugendherberge. Einmal über die Landstraße, und schon war ich da! Ich war die erste des Kurses, durfte aber bereits in mein Zimmer. Ich hatte ein Zimmer im „Baumhaus“ im Zimmer der „Haselnuss“ – die Häuser und Zimmer waren immer nach Tieren oder Pflanzen benannt.


Nach kurzem Ausruhen kam die Yogatrainerin Silvia Rodeck an und bereitete unseren Raum vor. Nach und nach kamen die anderen elf Frauen an. Ich hatte mir unter „Jugendherberge“ ein deutlich jüngeres Publikum vorgestellt, doch ich war mit einer Ausnahme (die Tochter einer Teilnehmerin) die Jüngste.
Am Freitag Nachmittag gab es dann die erste Hatha-Yoga Einheit. Ich hatte viel Freude dabei und lernte im Verlauf des Abends noch die anderen Teilnehmerinnen besser kennen. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Entspannung, bei der ich dann auch eingeschlafen bin. Irgendwie bin ich dann todmüde ins Bett gegangen und habe dort dann auch sehr gut geschlafen.
Samstag, 7. März
Vor dem Frühstück stand wieder die erste Yogaeinheit an, danach bis zum Mittag noch ein längere Einheit von zwei Stunden. Nach dem Mittagessen hatten wir dann ein geführte Wanderung mit einer Försterin und ihrem Hund „Dachs“. Wir liefen durch das Naturgebiet des Schlaubetals und wurden auf Tierspuren, Vogelgesang und allerlei Flora und Fauna hingewiesen. Ich stellte viele Fragen, es war einfach zu interessant!



Anschließend nach dieser wunderschönen kleinen Wanderung hatten wir etwas freie Zeit bis zum Abendessen. Dort lernten wir uns alle besser kennen und redeten viel miteinander. Ich finde es generell immer interessant, neue Menschen, deren Charaktere, Interessen und Wege kennenzulernen. Wir hatten anregende, schöne, lustige, traurige Gespräche.
Der Sonntag war dann leider auch schon der letzte Tag. Nach dem Frühstück gab es die letzte Yoga Einheit, danach bin ich wieder mit Bus und Bahn aufgebrochen gen Heimat.

Im Zug habe ich dann das Wochenende Revue passieren lassen. Es war die perfekte Mischung aus Yoga und Entspannung, Neues kennenlernen, Kontakt zu anderen Frauen und das eingebettet in der Natur. Für den Kurs nächsten März habe ich mich gleich vermerken lassen!




















