Gedankenspirale

Ich bin zum allerersten Mal in meinem Leben ohne Beschäftigung und habe keine klare Idee von der Zukunft. Und das mit 19 Jahren. Ich habe noch keine Antwort von der Tierarztpraxis. Innerlich habe ich mich auf eine Absage eingestellt. Zuerst war ich recht optimistisch, aber mittlerweile zweifle ich sehr an mir. Ich habe mir schon ein paar Stellen für den Bundesfreiwilligendienst ausgesucht, sollte die Ausbildung nicht klappen. Aber die Frage ist – was mache ich danach? Ich habe so viele Interessen, ich mache sehr vieles gern. Aber alles hat so seine Schattenseiten: Tierarzthelfer – Berufsschule in Leipzig, lange Anfahrt, Grafikdesign – schlechte Chancen, soziale Berufe – Triggergefahr, nicht stabil genug… (und mal unter uns, wer will eine psychotische Krankenschwester/Heilerziehungspflegerin etc.?)
Wenn mir nur einmal etwas leicht fallen würde.
Derzeit ist es wieder schlimmer…die Ängste, die Geräusche, die Gedanken. Alles wild durcheinander und irrational. Ich muss aufpassen. Nicht, das es wieder von vorn los geht.

2 Antworten auf „Gedankenspirale“

  1. ich seh das ähnlich wie schizoiert – ich glaube, gerade WEIL jemand eine bestimmte krankheit/störung hat, ist der- oder diejenige ein besonders wertvoller vertreter eines pflege- oder heilberufes. klar ist es nett, wenn jemand einfach gut mit menschen umgehen kann und grundsätzlich mitfühlend ist und so, aber tiefgründiges verständnis bzw „sich aufgehoben fühlen“ kann ich doch nur jemandem gegenüber entwickeln, der aus erfahrung zu mir spricht und nicht nur lehrbücher auswendig gelernt hat!

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