Lange Nacht der Wissenschaft

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Heute war ich mit A. aus der Selbsthilfegruppe bei der Langen Nacht der Wissenschaft im Universitätsklinikum in Dresden.
Zu erst hörten wir einen Vortrag zum Thema „Verrückte Zeiten – Früherkennung psychischer Störungen“ und danach über „Schlaf bei bipolarer Störung“. Es waren beide sehr interessante und wissenschaftlich fundierte Fachbeiträge. Jetzt vermisse ich die Zeiten der Vorlesungen und Seminare an der Universität. Ich würde so gern wieder im Hörsaal sitzen und den interessanten Vorträgen lauschen…Aber ein Schritt nach dem anderen. Die Uni läuft mir ja nicht weg.
Jedenfalls haben wir Karla vom Selbsthilfenetzwerk sowie das Bündnis gegen Depressionen getroffen und mit ihnen geplauscht. Außerdem habe ich Herr L., der mein Psychologe aus der Tagesklinik war, getroffen. Der hat sich natürlich nicht an mich erinnert. Aber ich mochte damals seine Art der Therapie recht gerne und er war es auch, der mich an Locke vermittelte.
Am Stand vom Früherkennungszentrum der Uniklinikum habe ich ein Buch über Schizophrenie bekommen nachdem ich mich kurz mit ihm unterhalten hatte. Ich hätte mir in meiner Heimatstadt so etwas gewünscht, dann hätte ich schneller reagieren können. Leider hatte meine Therapeutin damals keine Psychose-Erfahrung und dachte ich hätte ein Trauma statt eines Prodromalstadiums.
Jedenfalls eine interessante Veranstaltung. Es war echt schön, auch wenn mir die Vorträge nicht viel erzählt haben was ich noch nicht wusste.
Nun lieg ich zu hause auf dem Sofa und spanne aus. Dieses Wochenende noch Kraft sammeln und am Montag geht es wieder ins Bbw.

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