7 Tage, 140 Kilometer – Tag 6

Aufgrund des schlechten Wetters mit Dauerregen ging es an diesem Tag für mich in die Ausstellung der „Terra Mineralia“ in Freiberg. Rucksäcke mussten abgegeben werden, aber mein Wanderrucksack war natürlich viel zu groß für die Spinte! Zum Glück gab es noch eine große Box, wo ich meinen Rucksack für die Ausstellung lagern konnte.

In der Terra Mineralia gab es mehrere Etagen voller schöner Mineralien und einfach viel zu sehen. Es war wunderschön und faszinierend gleichermaßen. Ich habe sehr viele Bilder gemacht, weil mir alles so gut gefallen hat! Alle einzubinden würde den Rahmen leider sprengen, also suche ich nun einige besonders schöne Steine aus.

Mein Lieblingsedelstein, den Amethysten, gab es natürlich auch zu sehen. Ein so großes Exemplar habe ich jedoch noch nie gesehen!

Nach der Ausstellung ging es dann für mich mit dem Regionalzug nach Oederan. Dort angekommen ging ich in ein kleines Cafe, wo ich in mein Reisetagebuch schrieb und Kaffee und Kuchen genoss. Ich beobachtete die Menschen, die am Schaufenster vorbeiliefen und entspannte ein wenig.

Im ansässigen Discounter holte ich noch etwas zu Essen für den Abend und lief dann in die Pension in Oederan. Das war meine schönste Herberge auf dem gesamten Jakobsweg. Das Zimmer glich eher einer kleinen Wohnung, mit Küche, Bad und sogar einem kleinen Fernseher. Ich machte es mir gemütlich und sah fern. Meine Psychose wurde leicht getriggert, als abends im Fernsehen der Krimi „Die Tote vom Jakobsweg“ lief.

Müde, aber glücklich, ging ich ins Bett und schlief wieder sehr gut. Am nächsten Morgen gab es einen Tee für mich und dann ging es ab nach Hause!

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