
Nach drei (anstrengenden) Jahren ist Anfang Februar meine Soziotherapie ausgelaufen. Und meine Soziotherapeutin hatte für unseren Abschied eine richtig schöne Idee: gemeinsam nach Moritzburg zu fahren und die Aschenbrödel-Ausstellung zu besuchen.
Am 5. Februar war es dann soweit. Frau G. holte mich ab und dann ging es zum Schloss. Die Straßen waren zum Glück nicht mehr so glatt wie die Tage zuvor, aber beim Aussteigen und Laufen auf dem Bürgersteig kamen wir durchaus ins schlittern. Das Wetter war februartypisch grau und kalt, überall waren kleine Häufchen Schnee entlang der Wege. Wir liefen dann zum Schloss, welches eindrucksvoll und majestätisch vor uns lag. Bevor die Ausstellung eröffnet wurde, liefen wir um das Schloss herum und sahen den berühmten Schuh des Aschenbrödels. Um in den Schuh hineinzufahren, war es leider zu kalt.

Außer uns war niemand weiter in der Ausstellung – mitten in der Woche, nicht in den sächsischen Schulferien und noch zeitig am Tag gelegen. So hatten wir die Ausstellung ganz für uns allein!


In der Ausstellung kann man das Schloss und verschiedene Szenarien aus dem Film erkunden. Hier zu sehen beispielsweise der Prinz auf seinem Schimmel und die Kutsche des Königs.
Ein besonderes Highlight war jedoch, in das Ballkleid des Aschenbrödels zu schlüpfen!

Auch fand ich es besonders schön, die originalen Kostüme der Charaktere des Märchens zu bewundern. Von der Stiefmutter mit ihrem Regenschirm-Hut über Dora und natürlich auch die Gewandung des Königspaars.
Hier zu sehen: Doras Ballkleid, das Gewand des Prinzen und Aschenbrödels Ballkleid und das der Stiefmutter.




Am Ende waren wir kurz im Museumsshop und haben einen Kaffee getrunken. Ich lud Frau G. dazu ein, einfach als kleiner Dank für die vergangene Therapie. Ich habe ihr dann auch ein ehrliches Feedback gegeben: was hat mir in der Therapie geholfen? Was habe ich davon mitgenommen? Und was war vielleicht schwierig für mich?
Es war so ein schöner Tag, den ich wahrscheinlich nie vergessen werde. Die Ausstellung und die vielen interessanten Fakten über mein Lieblingsmärchen haben mir sehr gut gefallen. Und auch die gemeinsame Zeit mit Frau G.!



Was? Ich wusste gar nicht, dass es diese Ausstellung gibt. Da weiß ich aber, was ich im nächsten Winter mache, vielen Dank!
Alles Gute zum Abschluss der Therapie und ich freue mich, dass ihr dafür so einen tollen Rahmen gefunden habt 🙂
Das klingt ganz wunderbar und ich finde es erstaunlich, dass sie das tatsächlich gemacht hat. Das scheint wirklich sehr besonders zu sein. Ein runder Abschluss dann irgendwie, oder?