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Dem schlimmste Moment des Jahres…



Am 14. April mussten wir unseren 18 jährigen Kater Nathan gehen lassen. Nathan zog im Sommer 2017 zu uns nach Dresden und hat unser Leben in allen Aspekten bereichert. Das kleine „Dreibeinchen“ war immer an unserer Seite, verschmust, lieb, eben mein kleiner Felltherapeut. Bei einer Untersuchung kam dann heraus, dass er multiple Tumore an der Leber und im Bauchraum hat. Wir ließen ihn gehen, mit Tränen in den Augen und einem zerrissenen Herzen. Nathan war unser Begleiter über viele Jahre und einfach ein ganz besonderer, kleiner Junge.
…folgt der schönste Moment


Im Juli sind dann die beiden Katzenschwestern Kiki (die Schildpatt) und Kaja (die Calico) bei uns eingezogen, die wir aus dem Tierheim Freital adoptiert haben. Die beiden Wirbelwinde haben unseren Haushalt auf den Kopf gestellt! Sie sind beide noch jung, daher verspielt und aufgeschlossen. Sie lieben es, Schnürsenkel und Plüschtiere zu jagen, schlafen auf uns, unter uns und mit uns, spielen mit uns und miteinander. Die Beiden sind das komplette Kontrastprogramm zu unseren bisherigen Senioren (Molli und Nathan).
Kiki und Kaja sind frech, lieb, verschmust, mutig und sensibel, freundlich, aufgeschlossen und verspielt. Ich bin so froh, die beiden zu haben und freue mich auf viele gemeinsame Jahre!
Was ich dieses Jahr geschafft habe:
- Der größte Erfolg war es, dass Praktikumssemester in einer Werkstatt für behinderte Menschen absolviert zu haben. Von Ende Februar bis Ende August habe ich dort mein Praktikum geleistet und es war eine tolle Erfahrung. Ich habe viel gelernt, nicht nur von Arbeitsabläufen und Koordination, sondern über verschiedenste Menschen und deren Problemlagen, durfte tolle Leute kennenlernen und viel für mich und meinen weiteren Lebensweg mitnehmen.
- Weitere Abnahme von insgesamt 42 kg seit OP im Oktober 2024. Ich bin wesentlich fitter, was auch daran liegt das ich wieder regelmäßig Sport (Yoga, Cardio- und Krafttraining) mache und fühle mich einfach viel wohler mit mir, meinem Körper und meiner Gesundheit. Das habe ich zum Beispiel auch beim vielen Wandern im Urlaub gemerkt.
- Kontakt zu lieben Menschen, alten und neuen Freunden. Viele schöne Treffen, tolle Gespräche, lustige Momente.
- Mein Hobby Theaterspielen wieder aufgenommen und bei „Contadina und die Schneckenplage“ mitgespielt.
- Zum ersten Mal in meinem Leben alleine Auto gefahren, als ich André zum Bahnhof geschafft habe, dann alleine wieder zurück und ihn dann eine Woche später wieder abgeholt. Generell wieder öfter Auto gefahren und auch eine Nachtfahrt von Coswig nach Dresden zurück über die Landstraße.
- Eine große Veränderung fand im Inneren und im Haushalt statt. Ich bin wesentlich ordentlicher und sortierter geworden. Sauber machen, Aufräumen, Ausmisten – das fällt mir so viel leichter. Die Wohnung ist allgemein weniger unordentlich, zu den Jahreszeiten und Festen dekoriert, sauberer und weniger zugestellt und zugemüllt. Haushalt und Aufräumen war seit meiner ersten Wohnung ein einziger Kampf, der mir sehr schwer fiel. Aber es geht mir nun viel leichter von der Hand und macht mir auch irgendwie Freude!
- Auch das ich neue und alte Rezepte ausprobiert habe und meine Ernährung wesentlich ausgewogener und gesünder geworden ist. Klar, wir bestellen auch ab und zu mal Essen, aber im Großen und Ganzen koche ich fast täglich und versuche mich an kalorienärmeren Gerichten und Einbau von viel Protein.
- Uni und damit verbundene Arbeiten gut geschafft – zwar in einem Teilmodul durchgefallen, aber ansonsten gute Leistungen erzielt. Ende Januar steht eine Klausur an und im Februar zwei Hausarbeiten, aber da bin ich sicher das ich auch das erfolgreich absolviere.
- Ich war wieder in der Selbsthilfegruppe meiner PIA zum Thema Schizophrenie und konnte schon einige wichtige Themen mit den Anderen besprechen.
Was ich mir für das neue Jahr 2026 wünsche:
- Die letzten Kilos abnehmen und Muskelmasse aufbauen.
- Hobbys, die ich eher stiefmütterlich behandelt habe, wieder aufnehmen. Dazu zählt insbesondere das Zeichnen (ganz wichtig!) und der Skizzentreff, Rollschuh fahren endlich lernen und Klavier sowie Gitarre spielen. Auch: Aufträge suchen, annehmen, ausführen.
- Beginnen mit dem GeNau-Programm Kontakt zu Senior:innen aufnehmen und mit diesen Zeit verbringen. Eventuell neben dem Studium in einer Tagesstätte o.Ä. aushelfen.
- Weiterhin erfolgreich die Module des Studiums abschließen und die Prüfungen gut überstehen.
- Vorträge und Präsentationen halten und vielleicht ergibt sich mal wieder etwas in den Medien? Es würde mich freuen….
Ach, ich danke euch allen sehr für das Jahr 2025. Noch nie in all den Jahren habe ich so viele Menschen auf meinem Blog gehabt, so viele liebe Kommentare und Mails erhalten und generell wertvolle Rückmeldungen und Feedback.
Ich wünsche euch, lieben Lesern, einen guten Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr 2026.
Wir lesen uns!
Liebe Grüße,
eure Anna

