Vita

Nach drei Jahren bedarf es der Überarbeitung meiner Vitae.
Ich bin Anna, eine 21 jährige wohnhaft in Dresden. Mit 13 Jahren entwickelten sich bei mir verschiedene psychische Erkrankungen, die schlussendlich in einen Suizidversuch mündeten. Danach war ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der PIA dieser Klinik und verschiedenen ambulanten Psychotherapeuten.
Im Jahr 2012 begann dann das psychotische Crescendo, welches sich bis Herbst 2014 aufschaukelte und einer achtmonatigen Unterbringung endete.
Seitdem werde ich erneut in einer PIA behandelt. Dennoch kam es immer wieder zu Rückfällen und Krankheitsschüben.
Meine Diagnosen sind schwere rezidivierende Depression und paranoide Schizophrenie.
Ich bin eine von vielen Psychiatrie-Erfahrenen, was auch meine Arbeit in der Selbsthilfe begründet.
Es ist nicht leicht, so jung psychisch krank zu werden. Meine Jugend, mein Schulabschluss, meine berufliche Entwicklung haben maßgeblich unter meiner Krankheit gelitten. Dennoch gebe ich nicht auf.

 

Aufenthalte:

09/2010-02/2011 — Heinrich Braun Klinikum Zwickau
04/2012 — Heinrich Braun Klinikum Zwickau
10/2014-02/2015 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
03/2015-04/2015 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
04/2015-05/2015 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
09/2015 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
11/2015 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
11/2016 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
12/2016-01/2017 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
01/2017 — Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
03/2017 5/2017— Krankenhaus Friedrichstadt Dresden
05/2017 -06/2017 — Median Klinik Bad Gottleuba

7 Antworten auf „Vita“

  1. Hallo Anna!

    Ich bin heute das erste Mal auf Deiner Homepage. Gestern zeigte mir Beate diese Seiten, die Du geschrieben hast.
    Ich werde mir diese Seiten demnächst in Ruhe durchlesen.
    Ich hoffe, Dir geht es gut.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jens Freyer

  2. Hallo Anna,
    ich habe größten Respekt vor dir, dass du dich mit deiner Krankheit hier auseinandersetzt.
    Ich selber habe auch Erfahrungen gemacht mit dieser Krankheit, habe meine Mutter daran “verloren”.
    Erst Jahre später habe ich verstanden, was diese Krankheit bedeutet.
    Hoffe du kommst mit deiner Therapie und allem was damit zusammenhängt nun besser klar.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    lg Julia

    1. Hallo Julia,
      ich freue mich wirklich sehr über deinen lieben Kommentar.
      Ich kann verstehen, wie schwer es für Angehörige ist, mit einer (egal wie) psychisch erkrankten Person zusammen zu leben, zu recht zu kommen. Sicherlich braucht es einige Zeit, bis man im Ansatz verstehen kann, was diese Krankheit ausmacht. Ich hoffe dir und deiner Mutter geht es soweit ganz gut.

      Liebe Grüße

      1. Na ja ihre Krankheit führte dazu, dass ich in einer Pflegefamilie aufgenommen wurde. Nach jahrelangem mehr oder minder schwierigen Kontakt, telefonieren wir jetzt wieder regelmäßiger. Sie scheint auch ruhiger geworden zu sein, trotz ihrer Erkankung.
        Psychisch hat sich dass bei ihr mehr oder weniger eingependelt. Ihre Schübe arten nicht mehr so aus, aber körperlich hat sie einiges durchgemacht. Nur blöd, dass ihre Paranoia sich auf Ärzte bezieht. XD

        1. Das tut mir sehr leid für dich. Da muss das Thema für dich sicher sehr belastend sein, zumindest wäre es das für mich, wenn ich an deiner Stelle stehen würde. Aber das ihr den Kontakt wieder aufgenommen habt, klingt nach einem guten Schritt in eine bessere Richtung.
          Das die Paranoia Ärzte einbeziehen ist anhand meiner Erfahrungen keine Seltenheit, ich kannte auch so einige Spezialisten auf der geschlossenen Station *g*.

  3. Hallo Anna,
    Deine Zeilen habe ich gelesen, heute ,am 22.04.2015. Sind die Stimmen zur Zeit gut zu Dir ? Möchtest Du Dich damit auseinandersetzen oder wünschst Du Dir , die Stimmen wären weg ?
    Danke für Deine Zeilen…
    Beate

    1. Hallo Beate,
      ich wünschte ich könnte mich in der Therapie stärker damit auseinander setzen, aber derzeit gibt es weitere Schwerpunkte. Aber die Stimmen sind noch nie gut zu mir gewesen…ich wünschte, dass sie weg wären.
      Tut mir Leid für die Verspätung der Antwort!
      Alles Liebe dir!

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