Fortschritte

Nach drei Wochen Pause am Dienstag die erste Therapie-Stunde. Und was soll ich sagen, sie war baff. Theorie-Kurs von der Fahrschule geschafft, André geht in eine Angehörigen-Selbsthilfegruppe, ich habe Probearbeiten in einem Job, ich bin nicht krank geworden, im Gegenteil, mir geht es besser,…

Ich bin sehr stolz auf mich, das ich 7 Tage am Stück 3 Stunden Theoriekurs geschafft habe. Diese Woche melde ich mich noch für die Prüfung an, die es zu bestehen gilt und danach geht es an die Praxis. Ich hatte jahrelang regelrechte Panik vorm Autofahren (auch vorm Mitfahren) aber nun werde ich wahrscheinlich im nächsten Monat mit dem Fahren beginnen. Die drei Stunden Kurs sind natürlich nicht lang für die meisten. Aber das ist zum ersten Mal seit 3 Jahren (!!) das ich 15 Stunden und länger etwas gemacht/gelernt habe und dabei nicht krank geworden bin. Für mich ist es also eine ziemliche Leistung.

Ich habe mich außerdem für einen Bundesfreiwilligendienst beworben und habe die letzte Woche knapp 20 Stunden im Betrieb gearbeitet. Es ist ein Job in der Medienpädagogik, wo ich bei Workshops und Betreuung mithelfe. Generell gefällt es mir dort sehr gut, aber ich merke wie ich an meine Grenze komme – mit der Hälfte der Stunden. Deswegen werde ich dort vermutlich nicht den Bufdi antreten, kann mir aber vorstellen dort ehrenamtlich zu arbeiten.

Desweiteren bin ich nach wie vor auf der Suche nach einer Ausbildung oder der Möglichkeit nach einem dualen Studium. Ich habe gerade eine Ausbildung im Blick, für die ich mich bewerben werde. Und dieses Mal werde ich es durchziehen und schaffen. Es sind “nur”  3 Jahre. Und eine Ausbildung ist schon einfacher als ein duales Studium, was ich zuerst angedacht hatte.

Im Mai bis Juni beginnt im übrigen meine medizinische Rehabilitation für drei Wochen. Sie findet in Bad Gottleuba statt. Ich kenne niemanden, der dort schon war, aber die Klinik sieht wirklich super aus. Und das Beste: ein Einzelzimmer! Und das ohne Fixierung und Kameraüberwachung wie auf der Geschlossenen. Es klingt wirklich sehr gut alles und ich freue mich richtig darauf. Und auch wenn es nicht so gut wird: es sind nur drei Wochen.

Heute ist eine schlaflose Nacht, aber das werde ich schon überstehen. Trotz anstrengender Arbeit ist mein Schlafrythmus ganz schön durcheinander, aber ich komme soweit damit zurecht.

Ansonsten bin ich derzeit wirklich ganz gut drauf, es ist manchmal schwierig mein Kopf-Chaos zu sortieren, aber ich denke es geht noch.

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